Freizeitgestalltung

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Freizeitangebot für unsere Gäste

Die Teilnahme unserer Gäste an den verschiedensten Freizeitangeboten ist auch ein wesentlicher Bestandteil unseres therapeutischen Konzeptes. Dank ehrenamtlicher Mitarbeiter können wir weit gefächerte Freizeitangebote machen. Diese beinhalten in regelmäßig wöchentlichen Abständen Sportveranstaltungen, Spielnachmittage und Ausflüge. Einmal im Monat organisiert ein Gast gemeinsam mit einem Mitarbeiter einen Ganztagesausflug.

Die gesamte Freizeitgestaltung ist somit als komplexes Handlungs- und Lernfeld zu sehen. Oft fließen Elemente aus dem Erlebnispädagogischen Bereich ein. Folglich spürt der Gast häufig eine Herausforderung, besonders während der Tagesfahrten. Durch ein Lernen im Handeln, durch das Erfahrungen machen, durch ein Aushalten von Anstrengungen aber auch durch die Reflexion des Erlebten kann ein Transfer in den Alltag erfolgen. Denn letztendlich ist es unser Ziel, dass jeder Gast lernt, die durch den Wegfall von suchtspezifischen Verhaltensweisen verbleibende freie Zeit, sinnvoll zu nutzen.

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Ein ganz normaler TagesausflugDSC03354

Am 07.04.2007 machten wir einen Wanderausflug im Zittauer Gebirge. Früh morgens um 9.00 Uhr starteten wir mit Reiseproviant und guter Laune. Wir fuhren mit unserem Bus bis Horni Swetla (Tschechien), wo die Wanderung losging.

Wir hatten uns eine 15 km lange Wanderroute ausgesucht – es ging quer durch die Wälder und Wiesen. Nach eingehendem Studieren des Wanderweges gingen David und Stefan zielstrebig voran.

Wir marschierten, erzählten und merkten zuerst gar nicht, wie die Zeit verging – wunderten uns aber, dass eine Talsperre, die wir erreichen sollten, nicht in Sicht war. Dafür kamen wir in einem uns völlig unbekannten Ort in Tschechien an… Wir hatten uns total verlaufen und zurück nach Horni Swetla waren es noch mal 15 km. David und Stefan waren auch verschwunden, sie hatten sich ebenfalls verlaufen! Zwischendurch waren wir ganz frustriert über die vielen Kilometer, die wir noch zu laufen hatten und in Sorge über unsere zwei verlorenen Schafe.

Aber: Ende gut – alles gut!

Wir fuhren zunächst ohne die Beiden nach Hause; Stefan und David kamen dann wohlbehalten gegen Mitternacht mit dem Taxi im Haus Jona an. Wir freuten uns sehr, dass ihnen nichts zugestoßen war. Der Ausflug war ein richtiges Abenteuer und wird uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Susann Preuß

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