Schulteam

kreisel“Das” Schulteam gibt es so eigentlich nicht – der größere Teil der Mitglieder wechselt immer wieder mal. Und das ist Absicht. Einerseits sprechen wir vor Jugendlichen verschiedener Schulen und Altersstufen, um den Zuhörern “unter die Haut” gehen zu lassen, was Drogen wirklich im Leben anrichten: Dass diese sich nur ganz am Anfang “cool” anfühlen, dann aber Schritt für Schritt das Leben ärmer machen, es nicht selten zerstören. Das zweite Anliegen ist es, ausgewählten Gästen von FISH die Gelegenheit zu geben, vor anderen Jugendlichen über ihr früheres Leben mit Drogen zu sprechen, zum Beispiel, wie es hinter der “coolen Fassade” wirklich aussah. Das erfordert zunächst viel Mut. Aber wenn die Überwindung gelingt, ist die Freude groß: “Ich kann es! Ich kann anderen helfen, einen guten Weg zu gehen!”.Andere zerstören, abzuziehen, ihnen Drogen zu verkaufen – das ist vorbei, das war gestern.

Markus und Rainer bilden das Stammteam. Bis zu drei weitere Gäste kommen mit. Manchmal zunächst zum “Schnuppern”, um vielleicht das nächste Mal vor die 20…90 Zuhörer zu treten, aus dem eigenen Leben zu berichten und – nicht selten – viele Fragen zu beantworten. Im Jahr 2007 erreichten wir ca. 2.000 Jugendliche. Dafür legten wir über 3.300 km zurück. Für 2008 sind bereits 38 Vortragstermine geplant. Weitere werden voraussichtlich dazukommen.

Vertreter von Fish Lausitz e.V. gestalten im Rahmen von Unterrichtsstunden als Gastreferenten Unterricht zu folgenden Schwerpunkten:

  • Übersicht zu aktuellen legalen und illegalen Drogen, Wirkungsweisen von Drogen
  • Mögliche Gründe für den Drogenkonsum
  • Risiken des Drogenkonsums und Abhängigkeitsgefahren
  • Rechtliche Regelungen
  • Wege der Hilfe
  • Persönliche Lebenswege als Weg zur Einsicht

Bei Bedarf wird den Lehrangsteilnehmern ein freies Gespräch zur Klärung persönlicher Fragen und Probleme angeboten.

Feedback von einem der vielen Drogenpräventionsvorträge unseres Schulteams – vom Erstvortrag im Landau-Gymnasium Weißwasser:

„Die Schüler der zwei 6. Klassen und natürlich auch die Klassenleiter und der Beratungslehrer waren von der Offenheit und der Ehrlichkeit, mit der die ihnen anvertrauten jungen Menschen über ihr Leben und ihre Abhängigkeit berichteten, tief beeindruckt. Das waren ja zum Teil Lebensbeichten, die unseren noch sehr jungen Schülern und allen anderen Anwesenden an die Seele gingen. Wie sehr die Schüler betroffen waren, zeigte sich vor allem darin, das sie nach dieser Erfahrung weiter das Gespräch mit ihren Lehrern über die Drogenproblematik suchten, um ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen. Auch ihre Einführung zu Drogen in unserer Gesellschaft war sehr hilfreich und wichtig. Die Ehrlichkeit, die man auf beiden Seiten spürte, war der bewegendste Effekt dieser Begegnung.

Wir wünschen uns auf jeden Fall eine weitere Zusammenarbeit mit Ihnen und hoffen natürlich auch, dass Ihre jungen Leute gespürt haben, wie ernst sie genommen wurden und ihnen das weiter hilft.

Alles, alles Gute für Fish!“

M. Malecha

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