Drogeninfothek
Am Anfang werden Drogen aus Neugier, Flucht, Langeweile oder Gruppenzwang konsumiert. Schnell wird der Drogenkonsum zur Sucht. Danach dreht sich im Leben des Drogenabhängigen alles nur noch um die Beschaffung und den Konsum von Drogen, hierbei verliert er die Kontrolle über sein Leben! Was anfangs noch als probates Mittel erschien, um vor sich selbst und seiner Lebenssituation zu flüchten, entpuppt sich jetzt als Sackgasse. Auf der Strecke bleiben nicht zuletzt auch die Familien der Betroffenen. Kinder, deren Eltern Drogen konsumieren, verwahrlosen und ihr geistiges Wachstum wird behindert. Der Absturz in die soziale Unterschicht ist damit vorprogrammiert und kann zukünftig nur noch schwer aufgefangen werden. Ganz normale Dinge wie Körperhygiene oder das erstellen einer Tagesstruktur werden für den Betroffenen fast zur Unmöglichkeit. Durch immer neue Drogen ist das Durchschnittsalter der Konsumenten immer jünger geworden, wodurch die Selbstüberschätzung immer mehr steigt und der Konsum eine immer höhere Dosis an Drogen erreicht. Auch die Gefahr von Psychosen wird immer gravierender und kann fast nur mit Jahrelanger Medikation behandelt werden. Aus dieser Sackgasse zu entkommen ist extrem schwer und kostet den Betroffenen alles, im Extremfall sogar das Leben!
-
Die Folgen der Drogenabhängigkeit sind in den meisten Fällen:
- Allgemeiner Lebensinhalt (Beschaffung & Konsum)
- Sörung und Verlust von sozialen Kontakten
- Verarmung/Verschuldung
- Verlust des Ausbildungs- bzw. Abeitsverhältnisses
- Konzentrationsfähigkeit nimmt ab (Leistungsabfall in der Schule bzw. Ausbildung)
- Perspektivlosigkeit
- Körperlicher Verfall
- Beschaffungskriminalität
- meist auch Gefängnissaufenthalte
- Körperliche Begleiterkrankungen
Dem Teufelskreis von Drogensucht und Beschaffungskriminalität aus eigener Kraft zu entkommen ist so gut wie unmöglich. Allein in Deutschland ist die Dunkelziffer der Konsumenten von Drogen enorm!
-
Anzeichen von Drogenkonsum:
- Störung der menschlichen Beziehungen
- Entfernung von sozialen Bindungen (Eltern, Lebensparner, Ehepartner)
- Rücksichtslosigkeit / Gleichgültigkeit
- schnelle Konvrontationen
- entziehung elterlicher Fürsorge
- Leistungsdefiziete
-
Verbreitete Drogenarten und ihre Pseudonyme:
- Haschisch (Dope, Shit, Peace, Hash, Rauch,Kiffe. . . . . . )
- Marihuana (Purple, Grass, Grünes. . . . )
- Extacy (Teile, Pillen, ECX, XTC. . . . )
- Kokain (Koke, Schnelles, Schnee, Cokes,. . . . )
- Amphetamin (Amphies, Schnelles, Pep, Speed)
- Methamphetamin (Crystal, Crys, Meth, Pico, yjaba, Ice)
- LSD (Acid, Pappen, Blätchen)
- Heroin (Braunes, H, Schore)
- Pilze (Magic Mushrooms, Mushrooms, Psilos, Psylos, Zauberpilze)
Info-Links
drug-infopool.de ist ein Onlinedienst zur Drogen Information im Internet. Unter der URL www.drug-infopool.de umfasst das Angebot Informationen rund um Rauschmittel, deren Wirkungen auf den Körper und Psyche, sowie weitere relevante Themen. drug-infopool.de wird betrieben von:
Daniel Reiche, arteffective aus Hoyerswerda
Mit ihrer neuen Webseite drugcom.de informiert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über die Gefahren des Drogen-Mischkonsums. Unter dem Punkt drugmix berichten Drogenkonsumenten, wie sich die gleichzeitige Einnahme von Cannabis und Alkohol auswirkt. Experten nehmen dazu jeweils Stellung und geben Risikoeinschätzungen ab. Neben Infos über die Wirkungen und Gesundheitsgefahren von Cannabis, Ecstasy, Alkohol oder Nikotin können Surfer in dem Portal auch ihr Drogenwissen testen. Außerdem gibt es einen Chat. Interessenten können auch Kontakt mit Fachleuten aufnehmen.